Das Kärntner Brauchtum

Fast alles, was zum Brauchtum Kärntens gezählt wird, hat eine historische Bedeutung. Das typische Brauchtum ist über Generationen gewachsen, wird vererbt und verändert sich auch immer wieder. Die Menschen, die Religion, aber auch diejenigen, die im Laufe der langen Geschichte ein Teil von Kärnten waren, haben für dieses Brauchtum gesorgt.

Manches stammt noch aus der Zeit der Kelten, der Germanen oder der Römer, einiges hat einen christlichen, aber vieles auch einen heidnischen Hintergrund.

Kärntner Brauchtum im Jahres- und Lebenskreis

Das tief verwurzelte Brauchtum in Kärnten teilt sich in drei Kreise auf. Im Jahreskreis gibt es immer wiederkehrende Feste und Traditionen und das seit vielen Jahrhunderten. Mit den Bräuchen zum Fasching beginnt der Jahreskreis, dann folgen die Frühlingsfeste und Ostern. Im Mai gibt es viele schöne alte Bräuche wie zum Beispiel das Aufstellen des Maibaums. Im Herbst gibt es das Erntedankfest und der Jahreskreis schließt sich mit dem Weihnachtsfest. Auch der Lebenskreis ist eng mit dem Brauchtum verknüpft. Geburt, Taufe, die Erstkommunion, die Hochzeit und schließlich der Tod vollenden den Lebenskreis. Das Brauchtum in Kärnten wird aber auch von der Kirche geprägt, die sowohl im Jahreskreis als auch im Lebenskreis eine große Rolle spielt.

Vierbergelauf Kaernten

Vierbergelauf - Alter Brauch in Kärnten

Alltägliches Brauchtum Kärnten

In Kärnten wird bis heute das Brauchtum nicht nur an hohen Fest- und Feiertagen gelebt, auch im Alltag ist vieles aus der langen Tradition der Vorfahren übernommen wurden. Die Tischsitten, zu denen auch das Segnen des Brotes und das Tischgebet gehören, die stille Andacht in den kleinen Kirchen und Kapellen überall im Land und auch die Abbildungen des heiligen Christophorus an den Wänden der Kirchen sind ein Teil des alltäglichen Brauchtums, das man überall in Kärnten finden kann. Ein bis zum heutigen Tag lieb gewonnenes Brauchtum, vor allem in den ländlichen Regionen, ist neben dem Tragen der Tracht auch das Verhalten der Menschen untereinander, wie zum Beispiel der Respekt, den man älteren Mitbürgern entgegen bringt.

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